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Alois Mühlbacher: Countertenor aus Hinterstoder

Franz Welser-Möst sagte über ihn, er habe noch nie eine solche Knabenstimme gehört. Mit 15 stand Alois Mühlbacher an der Wiener Staatsoper, 2024 debütierte er an der Mailänder Scala, heute zählt er als Countertenor zu den gefragten Sängern der Alten Musik. Aufgewachsen ist er in Hinterstoder, dem Ort unter den Hutterer Böden, die er am 26. Oktober 2026 als prominenter Pate Oberösterreichs bei “9 Plätze - 9 Schätze” bewirbt.

Steckbrief: Wer ist Alois Mühlbacher?

  • Name: Alois Mühlbacher
  • Geboren: Jahrgang 1995 in Hinterstoder, Oberösterreich
  • Beruf: Countertenor, ehemaliger St. Florianer Sängerknabe
  • Debüts: Wiener Staatsoper mit 15, Mailänder Scala im Februar 2024
  • Ausbildung: Schauspielstudium in Linz, Gesang in Wien und an der Royal Academy of Music in London
  • Funktion: seit 2024 künstlerischer Leiter des Barock Festivals St. Pölten
  • Wohnort: Wien (Stand Oktober 2024)
  • Aktuell: neue CD “Bachkantaten - Broken Eyes”

Vom Kirchenchor zu den St. Florianer Sängerknaben

Schon als Kind versuchte er, die hohen Stimmen des Hinterstoderer Kirchenchors mitzusingen, was nicht unbemerkt blieb. Das Vorsingen bei den St. Florianer Sängerknaben folgte fast zwangsläufig. Kurz nach seinem Eintritt 2005 fiel in einem Krippenspiel sein dramatisches Talent auf, bald war er der erste Solist des Chors. Spektakuläre CD-Aufnahmen, etwa mit der Königin der Nacht, der Zerbinetta und Liedern von Gustav Mahler, machten ihn international bekannt.

Mit 15 debütierte er an der Wiener Staatsoper als Junger Hirt in Wagners “Tannhäuser” unter Franz Welser-Möst, später sang er dort den Oberto in Händels “Alcina” unter Marc Minkowski, eine Aufnahme erschien auf DVD. Mit dem Chor reiste er um die Welt und sang unter anderem das Sopransolo in Mahlers Vierter im Salzburger Festspielhaus.

Countertenor auf den großen Bühnen

Fast nahtlos setzte er seine Karriere als Countertenor fort, in der höchsten männlichen Stimmlage. Er sang bei der Eröffnungsgala des Opernhauses Wladiwostok, beim Silvesterkonzert des Mozarteum-Orchesters im Großen Festspielhaus Salzburg und als Solist in Werken von Bach und Händel im Großen Musikvereinssaal Wien. Seit 2021 arbeitet er regelmäßig mit der Blockflötistin und Dirigentin Dorothee Oberlinger zusammen, 2023 ging er mit Händels “Alcina” und Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski auf Europatournee, 2024 debütierte er in derselben Oper an der Scala.

Seine CD “Urlicht” mit Liedern von Mahler und Strauss, aufgenommen mit dem Pianisten Franz Farnberger, war für den Opus Klassik 2023 gleich in drei Kategorien nominiert. 2023 gründeten Farnberger und er das Ensemble Pallidor für Alte Musik, 2024 übernahm er die künstlerische Leitung des Barock Festivals St. Pölten. Kritiken loben seine flexible Stimmkontrolle und nennen ihn einen “Peter Pan unter den Countertenören”.

Heimspiele in Hinterstoder

Bei allen Engagements sieht er seine Wurzeln im Stodertal. Bei den Weltcuprennen im Februar 2020 sang er im Zielstadion von Hinterstoder die Bundeshymne, außerdem gab er ein Open-Air-Konzert vor mehr als 1.000 Zuhörern vor dem Toten Gebirge. Seine Familie ist tief im Tourismus verwurzelt, zum Ausgleich geht er wandern, klettern und bergsteigen, etwa auf dem Stoderer Dolomitensteig. Als Kraftplatz für die Stimme nennt er den Strumboding-Wasserfall.

Wo man ihn hören kann

Der Konzertkalender auf seiner Website nennt im Herbst 2026 unter anderem den 26. Oktober um 11 Uhr in der Ybbsfeldhalle Blindenmarkt, Vivaldis “Vier Jahreszeiten” mit dem Ensemble 1756 am 30. und 31. Oktober sowie am 6. und 7. November in der Wiener Karlskirche, am 8. Dezember ein Konzert im Großen Musikvereinssaal und am 9. Dezember in Linz. Die Termine können sich ändern, aktuell sind sie auf der Website des Sängers zu finden.

Mühlbacher bei 9 Plätze - 9 Schätze

Gemeinsam mit der “Oberösterreich heute”-Moderatorin Maria Theiner bewirbt er die Hutterer Böden über seinem Heimatort Hinterstoder. Alle Finalisten und die Wertung stehen in der Übersicht zu 9 Plätze - 9 Schätze 2026.

Weitere Porträts finden Sie in unserer Promis-Rubrik.

FAQ: Häufige Fragen zu Alois Mühlbacher

Wer ist Alois Mühlbacher?

Ein oberösterreichischer Countertenor aus Hinterstoder, der als Solist der St. Florianer Sängerknaben bekannt wurde und heute auf internationalen Opern- und Konzertbühnen singt.

Wie alt ist Alois Mühlbacher?

Er ist Jahrgang 1995. Ein genaues Geburtsdatum nennen die Quellen nicht.

Was ist ein Countertenor?

Die höchste männliche Stimmlage. Mühlbacher singt als Countertenor vor allem Alte Musik, aber auch Lieder von Mahler und Strauss.

Wo ist Alois Mühlbacher aufgetreten?

Unter anderem an der Wiener Staatsoper (mit 15), am Theater an der Wien, an der Mailänder Scala (2024), in Aix-en-Provence, Salzburg, Wladiwostok und im Wiener Musikverein.

Wo ist Alois Mühlbacher aufgewachsen?

In Hinterstoder im Stodertal in Oberösterreich, unter den Hutterer Böden.

Wofür ist Alois Mühlbacher bei 9 Plätze - 9 Schätze zuständig?

Er ist der prominente Pate Oberösterreichs und bewirbt die Hutterer Böden.

Mehr dazu
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