Für eine ganze Fußball-Generation ist er der Inbegriff des Kult-Torhüters: Otto Konrad hielt in den goldenen Jahren von Austria Salzburg, stand im UEFA-Cup-Finale und hütete das Tor des Nationalteams. Jahrzehnte später kennt ihn auch das Reality-Publikum - nach “Dancing Stars” 2021 zuletzt als Kandidat von “Forsthaus Rampensau” an der Seite von Schlagersängerin Bianca Holzmann.
Dazwischen liegt ein Leben, das mehr Wendungen hat als die meisten Fußballer-Biografien: Spanien-Legionär, Unternehmer, Landtagspolitiker, Tormanntrainer. Hier ist das komplette Porträt - inklusive der Antworten auf die Fragen nach Frau, Tochter und dem Verhältnis zu Bianca Holzmann.
Steckbrief: Wer ist Otto Konrad?
- Geboren: 1. November 1964 in Graz (61 Jahre)
- Position: Tormann (Karriereende 2007)
- Größte Erfolge: dreifacher Meister mit Austria Salzburg (1994, 1995, 1997), 2x Supercup, UEFA-Cup-Finale 1994, Nationalteam
- Stationen: Sturm Graz (1981-1992), Austria Salzburg (1992-1997), Real Saragossa (1997-1999)
- Nach der Karriere: Unternehmer (MBA), Politiker, Tormanntrainer
- Familie: Tochter Romina (geb. 1996), seit 2016 verheiratet mit Silke
- Zuletzt: Forsthaus Rampensau 2025 mit Bianca Holzmann
Die Karriere: Salzburgs Nummer eins in der goldenen Ära
Begonnen hat alles in seiner Heimatstadt Graz: Von 1981 bis 1992 stand Konrad bei Sturm Graz zwischen den Pfosten, wo er zum Publikumsliebling wurde und den Spitznamen “Milla von Graz” bekam. 2017 nahm ihn der Verein in seinen Legendenkader auf. Erst danach führte ihn sein Weg nach Salzburg - zum Verein, mit dem sein Name bis heute verbunden ist.
Otto Konrad, geboren 1964 in Graz, kam im Sommer 1992 zu Austria Salzburg - und wurde dort zur Legende. Unter Trainer Otto Baric etablierte er sich als Stammtorhüter jener Mannschaft, die den österreichischen Fußball Mitte der 90er dominierte: drei Meistertitel (1994, 1995 und 1997) und zwei Supercup-Siege, dazu die europäische Sternstunde, die bis heute unerreicht ist.
Denn 1994 marschierte Austria Salzburg sensationell bis ins UEFA-Cup-Finale - mit Konrad als Rückhalt. Erst Inter Mailand stoppte die Salzburger im Endspiel. Es war der größte Erfolg einer österreichischen Klubmannschaft im Europacup seit dem Finaleinzug von Rapid Wien 1985, und die Bilder des Torhüters mit dem markanten Auftreten brannten sich ins kollektive Fußball-Gedächtnis. Auch im Nationalteam stand der Steirer zwischen den Pfosten.
Die Salzburger Mannschaft jener Jahre war ein Phänomen: Aus dem Schatten der Wiener Großklubs kommend, dominierte sie Mitte der 90er die Liga, lieferte sich denkwürdige Titelduelle mit der Wiener Austria und zog die Massen ins Stadion wie nie zuvor. Konrad war der Rückhalt und das Sprachrohr dieser Elf - einer, der Führung nicht delegierte, sondern vorlebte.
Der UEFA-Cup-Lauf 1993/94 bleibt dabei das Herzstück der Legende: Die Salzburger warfen auf dem Weg ins Endspiel einen namhaften Gegner nach dem anderen aus dem Bewerb, ehe sie sich Inter Mailand in zwei Finalspielen jeweils hauchdünn mit 0:1 geschlagen geben mussten. Konrad war in diesen Nächten mehr als ein Torhüter - er war das Gesicht einer Mannschaft, die ein ganzes Land hinter sich versammelte. Sein extrovertierter Stil, seine Präsenz im Strafraum und seine Paraden machten ihn zum Publikumsliebling und Medienstar der Ära.
1997 wagte Konrad noch das Auslandsabenteuer: Zwei Jahre lang stand er beim spanischen Erstligisten Real Saragossa unter Vertrag, ehe er nach Österreich zurückkehrte und seine aktive Laufbahn in weiteren Stationen bis in die 2000er-Jahre ausklingen ließ. Dem Torhüter-Fach blieb er treu - später gab er sein Wissen unter anderem als Tormanntrainer weiter.
Warum Otto Konrad bis heute Kult ist
Es gibt Torhüter mit mehr Titeln - aber wenige mit mehr Wiedererkennungswert. Konrad verkörperte die violette Austria aus Salzburg in ihrer größten Ära wie kein Zweiter: laut, präsent, mit einer Ausstrahlung, die auch die Gegner beeindruckte. Die Europacup-Nächte von 1994 gehören zum Kanon des österreichischen Fußballs, und wer sie miterlebt hat, verbindet sie automatisch mit dem Mann im Tor. Dass er nach der Karriere nie in der Versenkung verschwand, sondern immer wieder neue Bühnen fand - Wirtschaft, Politik, zuletzt Reality-TV - hielt die Legende zusätzlich am Leben.
Sein Spanien-Kapitel verdient dabei eine eigene Erwähnung: Ein österreichischer Torhüter in der Primera División war Ende der 90er eine Seltenheit. Zwei Jahre lang verteidigte Konrad das Tor von Real Saragossa - ein Auslandsengagement, das seinen Ruf als Ausnahme-Goalie international bestätigte.
Nach dem Fußball: Unternehmer und Polit-Ausflug
Statt der klassischen Trainer- oder TV-Experten-Laufbahn wählte Konrad nach der Karriere den Weg in die Wirtschaft: Er machte seinen MBA und baute sich eine Existenz als Unternehmer auf. 2013 folgte das wohl überraschendste Kapitel: Der Ex-Tormann ging in die Politik, kandidierte für das Team Stronach bei der Salzburger Landtagswahl wurde im Mai 2013 gewählt und zog im Juni in den Landtag ein. Das politische Gastspiel blieb eine Episode - aber eine, die zeigt, dass Konrad Herausforderungen nie gescheut hat.
Dass er sich in beiden Welten - Wirtschaft und Politik - behaupten konnte, überrascht Kenner wenig: Schon als Aktiver galt Konrad als einer, der über den Tellerrand des Fußballs hinausdachte, unbequeme Meinungen inklusive. Der akademische Abschluss als MBA unterstrich den Anspruch, nach dem Sport nicht von der Vergangenheit zu leben, sondern etwas Eigenes aufzubauen.
Otto Konrad Frau und Familie: Silke, Romina und Xenia
Die Familienfragen lassen sich klar beantworten: Otto Konrad ist verheiratet - seit 2016 mit seiner Frau Silke. Aus einer früheren Ehe stammt seine Tochter Romina, geboren 1996, dazu kommt Stieftochter Xenia. Sein Familienleben hält der Ex-Tormann weitgehend aus den Schlagzeilen heraus - wenngleich er in Interviews durchaus schon über seine Familie gesprochen hat.
Dass über die Familie vergleichsweise wenig öffentlich ist, entspricht Konrads klarer Trennung von Bühne und Zuhause: Der Mann, der auf dem Platz und in Interviews nie leise war, hält sein Familienleben überwiegend privat - eine Linie, die er auch im Reality-TV beibehielt.
Wer also nach “Otto Konrad Freundin” sucht, sucht am falschen Ort: Der Kult-Goalie ist in festen Händen - und seine Begleitung im Reality-TV ist etwas ganz anderes als eine Partnerin, wie das nächste Kapitel zeigt.
Forsthaus Rampensau 2025: mit Bianca Holzmann - aber nur als Freunde
Im Herbst 2025 überraschte Konrad die Fußball-Welt mit einem Karriereschritt der anderen Art: Er zog als erstes bekanntgegebenes Duo der vierten Staffel ins “Forsthaus Rampensau” - gemeinsam mit Schlagersängerin Bianca Holzmann. Wichtig für alle, die hinter dem TV-Duo mehr vermuten: Die beiden sind seit Jahren befreundet, mehr nicht. Kennengelernt haben sie sich als Jurymitglieder eines Talentewettbewerbs in der Steiermark, die Show-Teilnahme entstand laut Berichten aus einer “Schnapsidee” beim gemeinsamen Bauernsilvester.
In der Staffel traf das Duo auf prominente Konkurrenz - von Lagerfeld-Muse Carmen Kreuzer bis Miss Earth Austria Zoe Müllner. Für Konrad und Holzmann war das Abenteuer allerdings früh vorbei: Das Duo schied bereits in Folge zwei als erstes Team der Staffel aus. Den Titel holten am Ende Ferry und Marvin. Für Konrad zahlte sich der Auftritt trotzdem aus: Eine neue Generation, die ihn nie hechten sah, kennt jetzt den Mann hinter der Torhüter-Legende - direkt, humorvoll, unverstellt.
Was macht Otto Konrad heute?
Heute lebt Otto Konrad das Leben eines Mannes, der nichts mehr beweisen muss: unternehmerisch tätig, gefragter Gesprächspartner, wenn es um die großen Salzburger Fußballjahre geht, und zuletzt 2025 im “Forsthaus Rampensau” zu sehen. Sein Porträt wäre unvollständig ohne den Hinweis, dass er für viele Fans der violetten Austria aus Salzburg bis heute ein Symbol ist - für eine Ära, in der ein österreichischer Verein Europa das Fürchten lehrte.
Das Porträt seiner Forsthaus-Partnerin lesen Sie hier: Bianca Holzmann - die Schlagersängerin im Steckbrief. Weitere Promis finden Sie in unserer Promis-Rubrik.
Und wer weiß: Nach Fußball, Wirtschaft, Politik und Reality-TV würde es nicht überraschen, wenn der umtriebige Steirer noch das eine oder andere Kapitel nachlegt - langweilig war es mit Otto Konrad jedenfalls noch nie.
FAQ: Häufige Fragen zu Otto Konrad
War Otto Konrad im Nationalteam?
Ja, er hütete das Tor der österreichischen Nationalmannschaft und arbeitete nach der Karriere auch als Tormanntrainer.
Was macht Otto Konrad heute?
Er ist als Unternehmer tätig, bleibt dem Fußball als Experte und ehemaliger Tormanntrainer verbunden und war zuletzt 2025 im “Forsthaus Rampensau” zu sehen.
Wie alt ist Otto Konrad?
Otto Konrad wurde am 1. November 1964 in Graz geboren und ist 61 Jahre alt.
Ist Otto Konrad verheiratet?
Ja, seit 2016 mit seiner Frau Silke. Seine Tochter Romina kam 1996 zur Welt, dazu hat er Stieftochter Xenia.
Sind Otto Konrad und Bianca Holzmann ein Paar?
Nein. Die beiden verbindet eine langjährige Freundschaft - ins Forsthaus Rampensau zogen sie 2025 als befreundetes Show-Duo. Konrad ist verheiratet.
Wo spielte Otto Konrad?
Vor Salzburg spielte er von 1981 bis 1992 bei Sturm Graz. Seine großen Jahre erlebte er bei Austria Salzburg mit drei Meistertiteln (1994, 1995, 1997) und dem UEFA-Cup-Finale 1994, danach bei Real Saragossa in Spanien (1997-1999). Er hütete auch das Tor des Nationalteams.