
FriendScout24 war lange eine der bekanntesten Adressen für die Online-Partnersuche im deutschsprachigen Raum. Wer den Namen heute sucht, sollte eines wissen: Die Plattform gibt es noch, sie heißt nur anders. Im Juli 2016 wurde FriendScout24 in LoveScout24 umbenannt - dieselbe Singlebörse unter neuem Namen. Sie steht bis heute für ein bestimmtes Modell der Partnersuche, das sich von Matching-Portalen und Dating-Apps deutlich unterscheidet. Was die klassische Singlebörse ausmacht und worauf Sie achten sollten.
Aus FriendScout24 wurde LoveScout24
Der Namenswechsel im Jahr 2016 sorgte damals für Verwirrung, änderte an der Sache selbst aber wenig: Profile, Mitglieder und Funktionen blieben erhalten, nur das Logo und der Name waren neu. Wer also noch auf den alten Namen stößt oder ein altes Profil hat, ist bei LoveScout24 an der richtigen Adresse. Die Plattform ist seit vielen Jahren am österreichischen Markt und gehört zu den etablierten Anbietern - mit einer breiten, altersgemischten Nutzerschaft von jung bis reifer.
Das Prinzip der klassischen Singlebörse
Der entscheidende Unterschied zu Portalen wie Parship oder ElitePartner liegt in der Art der Suche. Bei einer Partnervermittlung füllen Sie einen langen Persönlichkeitstest aus, und das System schlägt Ihnen passende Kontakte vor. Bei einer klassischen Singlebörse wie LoveScout24 suchen Sie dagegen selbst: Sie durchstöbern die Profile, filtern nach Ihren Kriterien - etwa Alter, Wohnort oder Interessen - und schreiben genau die Menschen an, die Ihnen gefallen. Das gibt mehr Kontrolle und Spontaneität, verlangt aber auch mehr Eigeninitiative. Für alle, die lieber selbst aktiv stöbern als sich vorschlagen zu lassen, ist dieses Modell ideal.
So läuft die Anmeldung
Der Einstieg ist unkompliziert. Sie wählen ein Pseudonym, das den anderen Mitgliedern als Name angezeigt wird, und füllen anschließend eine Art kurzen Steckbrief aus - ein paar Eckdaten zur Person sowie Angaben zu Hobbys, Interessen und Lebensstil, damit sich andere ein Bild machen können. Fotos und Profiltexte werden vor der Freischaltung geprüft, was das Vertrauen erhöht und Fake-Profile erschwert. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Wichtig für Ihre Sicherheit: Sie entscheiden selbst, wem Sie Ihre Fotos zeigen, und geben persönliche Daten wie Nachnamen oder Adresse erst preis, wenn Sie einer Person wirklich vertrauen.

Kostenlos ausprobieren oder Premium?
Wie bei den meisten Singlebörsen können Sie sich zunächst kostenlos anmelden und einen ersten Eindruck gewinnen: Profile ansehen, sich ein Bild von der Nutzerschaft machen und ausprobieren, ob die Plattform zu Ihnen passt. Die wirklich wichtigen Funktionen - allen voran das uneingeschränkte Schreiben und Beantworten von Nachrichten - sind in der Regel der kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft vorbehalten. Diese gibt es meist in verschiedenen Laufzeiten; je länger die Bindung, desto günstiger der Monatspreis. Da sich die Preise immer wieder ändern, lohnt sich vor dem Abschluss der direkte Blick auf die aktuelle Preisübersicht der Website.
Ein gutes Profil macht den Unterschied
Weil Sie bei einer klassischen Singlebörse selbst gefunden werden möchten, kommt es auf ein ansprechendes Profil an. Ein aktuelles, sympathisches Foto, auf dem man Ihr Gesicht gut erkennt, ist der wichtigste Baustein - Profile ohne Bild werden deutlich seltener angeschrieben. Ergänzen Sie ein paar ehrliche, positive Zeilen über sich und darüber, was Sie suchen, statt nur Stichworte aneinanderzureihen. Ein vollständig ausgefülltes Profil wirkt seriöser und bietet mehr Anknüpfungspunkte für ein erstes Gespräch. Und beim Anschreiben gilt: Eine persönliche Nachricht, die sich auf das Profil des Gegenübers bezieht, kommt fast immer besser an als ein knappes „Hallo”.
Worauf Sie beim Abo achten sollten
Ein Punkt, der bei kostenpflichtigen Singlebörsen immer wieder für Ärger sorgt, ist die Vertragslaufzeit. Prüfen Sie vor dem Abschluss, ob und wie sich die Mitgliedschaft automatisch verlängert und wie Sie kündigen können. Erfreulich: Seit 2022 müssen Anbieter für online abgeschlossene Verträge einen leicht auffindbaren Kündigungsbutton bereitstellen - die Zeiten, in denen man nur per Brief oder Fax aus einem Abo herauskam, sind vorbei. Setzen Sie sich am besten trotzdem rechtzeitig eine Erinnerung vor Ablauf der Laufzeit, dann bleibt die Partnersuche ein Vergnügen und wird nicht zur Kostenfalle.
Für wen sich die klassische Singlebörse eignet
LoveScout24 und ähnliche Singlebörsen sind eine gute Wahl für alle, die selbst die Zügel in die Hand nehmen möchten, statt sich auf einen Algorithmus zu verlassen. Die gemischte Nutzerschaft macht das Modell für unterschiedlichste Altersgruppen und Absichten interessant - vom lockeren Kennenlernen bis zur ernsten Partnersuche. Wer dagegen gezielt auf eine feste Beziehung hinarbeitet und sich lieber passende Vorschläge liefern lässt, ist bei einer Partnervermittlung mit Persönlichkeitstest besser aufgehoben. Am Ende entscheidet, wie Sie suchen möchten - und genau dafür lohnt sich der Blick in unsere Übersicht der Singlebörsen in Österreich.

Weitere Beiträge rund um Liebe und Partnerschaft finden Sie in unserer Rubrik Liebe & Hochzeit.
Häufige Fragen zu LoveScout24 (ehemals FriendScout24)
Gibt es FriendScout24 noch?
Ja, aber unter neuem Namen. FriendScout24 wurde im Juli 2016 in LoveScout24 umbenannt. Es handelt sich um dieselbe Plattform mit denselben Funktionen - nur Name und Logo haben sich geändert.
Was unterscheidet eine Singlebörse von einer Partnervermittlung?
Bei einer Singlebörse wie LoveScout24 suchen Sie selbst durch die Profile und schreiben, wen Sie mögen. Eine Partnervermittlung wie Parship schlägt Ihnen anhand eines Persönlichkeitstests passende Kontakte vor.
Ist LoveScout24 kostenlos?
Die Anmeldung und das Stöbern sind gratis. Die wichtigen Funktionen wie das uneingeschränkte Schreiben von Nachrichten setzen meist eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft voraus. Die aktuellen Preise stehen auf der Website.
Wie kündigt man die Mitgliedschaft?
Seit 2022 müssen Anbieter für online abgeschlossene Verträge einen leicht auffindbaren Kündigungsbutton bereitstellen. Achten Sie auf die Laufzeit und eine mögliche automatische Verlängerung und kündigen Sie rechtzeitig vor Ablauf.