Acht Amadeus Awards, vier Nummer-eins-Alben, eine eigene Wachsfigur bei Madame Tussauds – und das alles mit einer pinken Steirischen Harmonika: Melissa Naschenweng ist die erfolgreichste österreichische Schlagersängerin ihrer Generation. 2026 läuft es für die Kärntnerin besser denn je: Ihr Album “Alpenbarbie” brachte ihr erstmals auch in Deutschland ein Top-10-Album, im Frühjahr feierte sie ihr Schauspiel-Debüt im ORF-Film “Herzklang”, und seit Juli steht sie wieder auf den großen Open-Air-Bühnen.
Hier ist ihr Porträt – vom Bergbauern-Mädchen aus dem Lesachtal zur “Alpenbarbie”, wie sie sich selbstironisch nennt, inklusive der Fakten zur Trennung von Toni Gabalier.
Steckbrief: Wer ist Melissa Naschenweng?
- Name: Melissa Naschenweng
- Geboren: 11. Juli 1990 in Villach (36 Jahre)
- Aufgewachsen: im Lesachtal, Kärnten
- Beruf: Schlagersängerin, Musikerin (Steirische Harmonika), Schauspielerin
- Markenzeichen: pinke Steirische Harmonika, Lederhosen-Look
- Erfolge: 8 Amadeus Awards (Rekord), vier Nummer-eins-Alben in Österreich
- Aktuell: Album “Alpenbarbie – Rosa Dynamit”, ORF-Film “Herzklang”, Tour 2026
Vom Lesachtal auf die großen Bühnen
Melissa Naschenweng wuchs im Kärntner Lesachtal auf – der ORF nennt sie bis heute schlicht “die Lesachtalerin”. Mit sechs Jahren lernte sie vom Vater die Steirische Harmonika, dazu kamen Querflöte in der Musikschule und Gitarre im Selbststudium. Ein begonnenes Jus-Studium in Graz trat sie zugunsten der Musik ab – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erweisen sollte.
Nach ersten Nachwuchswettbewerben und frühen Alben kam 2019 der Durchbruch: “Wirbelwind” stieg auf Platz eins der österreichischen Charts und hielt sich dort monatelang, der Hit “I steh auf Bergbauernbuam” wurde zum Ohrwurm des Jahres. Es folgten die Nummer-eins-Alben “LederHosenRock” (2020) und “Glück” (2022) sowie Hits wie “Traktorführerschein” und “Michl mit der Sichl”. Ihr Erfolgsrezept: Schlager mit Pop- und Rock-Anleihen, Volksmusik-Wurzeln – und eine gehörige Portion Selbstironie.
Acht Amadeus Awards: die Rekordhalterin
Wie unangefochten Naschenweng in ihrem Genre ist, zeigt die wichtigste Musikauszeichnung des Landes: Beim Amadeus Austrian Music Award 2026 holte sie im März ihren achten Preis – siebenmal in Serie gewann sie die Kategorie Schlager/Volksmusik, dazu kam 2021 die Auszeichnung als Songwriterin des Jahres für “Traktorführerschein”. Eine Bilanz, die vor ihr niemand vorweisen konnte. Ihre Reaktion auf Instagram, typisch schlagfertig: “Hab gestern einen abgeschleppt und er heißt zum 8. Mal Amadeus.”
Auch eine Premiere der heimischen Chartgeschichte ging an sie: Für “Alpenbarbie” erhielt sie im Jänner 2025 den ersten “Nummer 1 Award der Austria Top 40”, der damals neu eingeführt wurde. “Was für eine mega Bestätigung, dass sich harte Arbeit und Leidenschaft auszahlt”, kommentierte sie. Das Album brachte ihr zudem erstmals eine Top-10-Platzierung in Deutschland – der deutsche Markt, lange die letzte offene Flanke, ist damit geknackt.
2026: Schauspiel-Debüt, Wachsfigur und Tour
Das Jahr 2026 lief für Naschenweng schon vor dem Sommer außergewöhnlich: Im April feierte ihr erster Spielfilm Premiere – im ORF-Heimatfilm “Herzklang – Zurück zu mir” übernahm sie die Hauptrolle. Der Erfolg war so groß, dass seit Juli 2026 eine Fortsetzung gedreht wird, erneut mit Michael Steinocher an ihrer Seite. Über ihre neue Rolle sprach sie erfrischend uneitel: “Ich hab nie gesagt, dass ich eine Schauspielerin bin – aber ich hab halt ein Lied geschrieben in dem Film und das ist ja tatsächlich von mir und meinem Team entstanden.”
Im Juni folgte der nächste Ritterschlag: Madame Tussauds Wien enthüllte ihre Wachsfigur – im “Alpenbarbie”-Look, neben Größen wie Andreas Gabalier und Hansi Hinterseer. Seit 18. Juli läuft ihre Tournee “Live mit Band 2026” mit Open-Air-Stationen in Österreich und Deutschland, dazu kommen gemeinsame Shows mit Giovanni Zarrella. Musikalisch legte sie Anfang 2026 mit der erweiterten Album-Edition “Alpenbarbie – Rosa Dynamit” nach.
Trennung von Toni Gabalier: Was ist belegt?
Ihr Privatleben hielt die Sängerin stets so bodenständig wie ihr Image. Ab 2023 war sie offiziell mit dem Unternehmer Toni Gabalier liiert, dem jüngeren Bruder von Andreas Gabalier – kennengelernt hatten sich die beiden bereits Jahre zuvor. Im September 2025 berichteten Medien über die Trennung des Paares. Offiziell bestätigt hat Naschenweng das nie – ihr Management ließ lediglich ausrichten: “Melissa möchte sich zu privaten Dingen nicht äußern.”
Dabei ist es geblieben: Ein neuer Beziehungsstatus ist öffentlich nicht bekannt, und kursierende Flirt-Gerüchte sind unbestätigt. Wer Naschenweng kennt, wundert sich nicht – die Kärntnerin spricht lieber über Musik als über ihr Herz.
Weitere Porträts finden Sie in unserer Promis-Rubrik.
FAQ: Häufige Fragen zu Melissa Naschenweng
Wie alt ist Melissa Naschenweng?
Sie wurde am 11. Juli 1990 in Villach geboren und ist 36 Jahre alt. Aufgewachsen ist sie im Kärntner Lesachtal.
Hat Melissa Naschenweng einen Freund?
Ein aktueller Beziehungsstatus ist öffentlich nicht bekannt. Die Beziehung mit Unternehmer Toni Gabalier endete Medienberichten zufolge im September 2025; bestätigt hat sie das nie.
Wie viele Amadeus Awards hat Melissa Naschenweng?
Acht – so viele wie kein anderer Act zuvor: sieben Siege in Serie in der Kategorie Schlager/Volksmusik (2020 bis 2026) plus die Auszeichnung als Songwriterin des Jahres 2021.
Warum nennt sich Melissa Naschenweng “Alpenbarbie”?
“Alpenbarbie” ist ihre selbstironische Selbstbezeichnung und der Titel ihres Erfolgsalbums von 2025 – eine Anspielung auf ihren pinken Look samt pinker Steirischer Harmonika.
Ist Melissa Naschenweng auch Schauspielerin?
Seit 2026 ja: Im ORF-Film “Herzklang – Zurück zu mir” spielte sie ihre erste Hauptrolle, seit Juli 2026 wird die Fortsetzung gedreht.
Wo tritt Melissa Naschenweng 2026 auf?
Ihre Tour “Live mit Band 2026” läuft seit 18. Juli, mit Open-Air-Terminen in Österreich und Deutschland sowie gemeinsamen Shows mit Giovanni Zarrella.